Aktuelle Ausstellung

10. September – 22. Oktober 2022
Foto: © Bildrecht 2022/ Foto:  Claudia Rohrauer: Hallucinations (underwater) #01

 

Ausstellungsdauer:
10. September – 22. Oktober 2022

 

Zur Ausstellung:
Jasmin Haselsteiner-Scharner (Institut für Kunst im öffentlichen Raum) Videoaufzeichnung

Soft Opening: Samstag, 10. September 2022 von 10-18 Uhr (die Künstlerin ist anwesend)
Begrüßung um 11 Uhr durch Bgm. Michael Schumacher und Kurator Klaus-Dieter Hartl

 

Öffnungszeiten:
Samstags von 10 bis 14 Uhr
(an Feiertagen geschlossen)
und nach telefonischer Vereinbarung:
T +43.3452.765 06, M +43 664 17 39 219

 

 

Galerie Marenzi
Bahnhofstraße 14
8430 Leibnitz

Tel.: +43 3452 76506
Mobil.: +43 664 1739219

office@galeriemarenzi.at

CLAUDIA ROHRAUER

„Magnifications & Hallucinations“

Mittelpunkt der Ausstellung Magnifications & Hallucinations ist die Fortfüh-rung der Werkgruppe PARNIDIS GRAIN STUDIES, die sich mit einem grund-legenden ästhetischen Aspekt der analogen Fotografie und der Materialität fotografischer Bilder auseinandersetzt – der Körnigkeit. Die Parnidis-Düne an der Kurischen Nehrung in Litauen wurde hier als Bild gedacht, das mit-tels Fotografie in seine Einzelteile zerlegt werden sollte, um eine Analogie zwischen dem Sandkorn als Grundbestandteil der Düne und dem Silberkorn als Grundbestandteil der analogen Fotografie herzustellen. Neben der Kör-nigkeit sind die Begriffe Auflösung sowie Empfindlichkeit weitere Stichwörter aus der Fototechnik, die für die Entwicklung der Arbeit von zentraler Bedeu-tung waren. Sandkorn und Filmkorn erscheinen im Ausstellungsraum in einer installativen Zusammenstellung von Fotogrammen, Objekten, mikroskopi-schen Vergrößerungen und Prints von Macro-Aufnahmen von Sandkörnern im Abbildungsmaßstab 1:1. Sandkorn und Filmkorn überlagern sich mehr und mehr, bis das Filmkorn „larger than life“ in Erscheinung tritt und somit die chemische Grundlage des Bildes den Bildinhalt selbst überstrahlt. … De-tailaufnahmen von Mustern im Sand auf der Oberfläche der Düne werden so durch den Eingriff der Tonung zu Unterwasser-Aufnahmen umgedeutet, und stellen das Verhältnis zwischen dem Gesehenen und dem Empfundenen auf poetische Weise in Frage.  

Claudia Rohrauer (*1984 in Wien) lebt und arbeitet als freie Künstlerin und Fotografin in Wien. Sie studierte bei Friedl Kubelka an der Schule für künstlerische Fotografie Wien und danach Bildende Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien. 2020 wurde sie mit dem Outstanding Artist Award für künstlerische Fotografie (bmkoes) sowie dem Anerkennungspreis des Land NÖ für Medienkunste /Fotografie ausgezeichnet. Seit 2021 leitet sie gemeinsam mit Lisa Rastl die Werkstatt für analoge Fotografie an der Universität für angewandte Kunst Wien.